Chancen als Makler nach dem Bestellerprinzip
Ich erhalte von Euch immer mal emails mit der Frage, ob es sich noch lohnt Immobilienmakler zu werden, jetzt wo das Bestellerprinzip herscht
Hier meine Meinung dazu:
1) Als ich als Immobilienmakler in 2012 angefangen habe, hat man mir auch gesagt, es gibt schon soooooo viele Makler – das kann doch nichts werden.
Es stimmt, es gibt und gab sehr viele andere Immobilienmakler aber ich habe mich trotzdem mit meiner kleinen ONE-MANN-SHOW etabliert.
2) Durch das Bestellerprinzig hat sich nicht so viel verändert wie befürchtet. Ich muss zugegen, bei mir ist der Schwerpunkt schon seit zei Jahren fast nur noch auf dem Verkauf aber hin und wieder mache ich noch Vermietungen für bereits existierende Kunden und diese zahlen dann problemlos als Vermieter die Courtagege. Zugegeben manchmal nur eine Mieter aber früher waren es auch nicht immer zwei Mieten.
3) Eine Kollegin vom Stammtisch ist eine Vermietspezialisting (also macht nur Vermietungen von Wohnraum) und bei ihr war es dann im Juli und August 2015 in der Übergnagsphase wirklich etwas ruhiger aber nun ist sie wieder wie zurvor gut im Geschäft. Sie bekommt jetzt von den Vermietern zwar oft nur 1,5 Monatsmieten – aber das rechnet sich scheinnbar immer noch, denn vor dem Stammtisch geht Sie immer shoppen – und ich spreche nicht von Lidl oder KIK.
Hin und wieder bekommt Sie Courtagen wohl auch in BAR, denn in ihrem großen LV Täschen quillen oft (grüne) Scheine raus. Wir nennen Sie deshalb gerne die Wohnraum-Prosti. Sie lacht dann immer herzlich und wir müssen immer aufpassen, dass uns das nicht vor anderen rausrutscht. Mir ist das vor einer Freundin passiert. Die hat eine Wohnung gesucht und ich sagte ich habe nichts aber ich könnte ja mal die Wohnungs-Prosti anrufen. Das war dann nicht sehr professionell – gut dass das nur vor einer Freundin war.
Aber jetzt komme ich wirklich vom Thema ab… Aber ihr seht, oftmals ist dieser Beruf auch lustig und viele Leben davon recht anständig.
4) Wenn man bereit ist sich in die Arbeit reinzuknien, dann kann man in diesem Bereich auch noch heute etwas werden.
Jedoch muss man bereit sein 50++ Stunden zu arbeiten und schnell reich wird man auch nicht.
Fazit: Wenn Ihr diesen Beruf WIRKLICH ausüben wollt, dann legt los. Was habt ihr schon wirklich zu verlieren.
Bei unserem Stammtisch haben wir festgestellt, dass jeder zweite Immobilienmakler schon im ersten Jahr wieder aufhört. Das heißt aber auch, dass jeder zweite Makler langfristig erfolgreich wird. Im Vergleich zu Bars und Restaurants wo 3 von 4 in den ersten beiden Jahren schon wieder dicht machen (meist mit hohen Schulden) keine schlechte Quote.
Insbesondere wenn man bedenkt, dass die meisten Immobilienmakler ja Quereinsteiger ohne entsprechende Ausbildung sind (so wie ich auch ).
Also, legt los und lasst mich mal wissen wie es gelaufen ist. Am Besten posted Ihr etwas im Fragen an Leo Bereich.